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Hamburger Austauschveranstaltung

Lokale Vernetzung von “sport for development“ Organisationen am 29. Juni 2022

Ende Juni fand die von SUPR SPORTS organisierte Austauschveranstaltung “Wandel durch Sport – gemeinsam mehr für HH bewirken!” im Impact HUB Hamburg statt.

An der Veranstaltung nahmen rund 20 engagierte Menschen aus Vereinen, Verbänden, Initiativen und sozialen Einrichtungen teil. Sie vertraten gemeinnützige Organisationen, die Sport und Bewegung als Instrument für gesellschaftlichen Wandel einsetzen.

Das Ziel der Veranstaltung war, die Teilnehmenden zu vernetzen und Wissen zu teilen. Aber auch zu diskutieren, wo Schnittmengen und gemeinsame Interessen bestehen.

Nachdem der Moderator Michael Thomsen die Teilnehmenden begrüßt hatte, sprachen Jens Dreesen (Geschäftsführer SUPR SPORTS) und Franziska Fey (Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung). Beide betonten, wie wichtig es sei, den “Wandel durch Sport”-Sektor sichtbarer zu machen und seine Bedarfe und Herausforderungen besser zu verstehen.

Nach der Begrüßung stand das Kennenlernen im Mittelpunkt. Schließlich kannte sich ein Großteil der Teilnehmenden nicht oder nur wenig. Dazu entwickelten die Teilnehmenden u.a. eine Akteurslandkarte, in der sich die Organisationen verorten konnten. Anschließend gab es eine kurze Pause, die dem Austausch und der Vernetzung diente.

Die zweite Hälfte startet mit einem Impulsvortrag von Dr. Karen Petry, die seit rund 25 Jahren im Bereich “sport for development“ tätig ist. Sie ist die stellvertretende Leiterin des Instituts Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Der Vortrag trug den Titel: “Sport als Instrument des globalen Wandels. Einblicke in den entwicklungspolitischen Kontext.”

Nach dem informativen Impulsvortrag ging es direkt in die abschließende Workshop-Phase. Dazu wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt.

In den Workshops sprachen die Teilnehmenden zu einem über die Ist-Situation (Mission, Ziele, Hindernisse) in ihren Organisationen. Zum anderen ging es um Verbesserungspotentiale (Unterstützer*innen, Ressourcen, Lösungen). Die Ergebnisse der Workshops wurden auf Postern festgehalten und im Anschluss im Plenum der gesamten Gruppe vorgestellt.

Bei der sich anschließenden Diskussion äußerten die Teilnehmende den Wunsch, den Austausch fortzusetzen und gemeinsam auf die Politik in der Stadt zuzugehen. Jens Dreesen nahm diesen Wunsch auf und lud alle Interessierten ein, gemeinsam ein lokales Netzwerk für Hamburg aufzubauen.

Damit war der offizielle Teil der Veranstaltung beendet. Einige Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, auf der Dachterrasse des Impact Hub den heißen Sommertag bei kühlen Drinks ausklingen zu lassen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen beteiligten Organisationen für ihre Zeit und ihr Engagement. Ganz besonders danken wir der DFL Stiftung und ihrer Vorstandsvorsitzenden Franziska Fey für die Förderung dieses Pilotprojekts. Ohne die Förderung hätte die wertvolle Veranstaltung in dieser Form nicht stattfinden können.